Psychotherapie

Die Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren und bedeutet aus dem griechischen übersetzt „Seelentherapie“.

Der Neurologe Sigmund Freud hat im Besonderen die erste psychotherapeutische Methode, die Psychoanalyse, entdeckt und etabliert.

Aus dieser ersten Behandlungsmethode haben sich dann weitere psychotherapeutische Strömungen und Behandlungsmethoden und Konzepte entwickelt.
Die Technik basiert, wie Sigmund Freud einst sagte, auf der sogenannten „talking cure“.

Psychotherapie bezeichnet allgemein die gezielte professionelle Behandlung seelischer (psychischer) Störungen oder psychisch bedingte, körperliche Störungen und Leidenszuständen. Ziel ist die Symptomminimalisierung und Strukturveränderung der Persönlichkeit in einem Interaktionsprozess zwischen Psychotherapeut und Patient, mit Hilfe von psychologischen Mitteln, wie verbale und nonverbale Kommunikation durch auf Theorien basierenden erlernten Techniken.

„Alle Dinge, die in unserem Leben passieren, sind an das Unbewusste gebunden. Dies liegt daran, dass es vor allem die Matrix unserer Wiederholungen ist, seien diese gesund oder nicht.“

Gabriel Rolon

,,Ein tieferes Eintauchen in das Unbewusste ist ein faszinierendes Abenteuer. Es hilft uns auch, besser zu verstehen, wer wir wirklich sind.“

Facundo Cabral

Psychoanalyse

Meine psychotherapeutische Methode, in welcher ich ausgebildet und befugt bin zu praktizieren, ist die Psychoanalyse.

Die Psychoanalyse betrachtet den psychischen Apparat ähnlich wie auch die Medizin den menschlichen Körper, in all Ihren Bestandteilen, Funktionsweisen und dazugehörigen Wirkungsmechanismen. Sie geht davon aus, dass wir nicht nur bewusste Gedanken und Gefühle haben sondern auch unbewusste, welche sehr eng mit unserem körperlichen Erleben verbunden sind.  Unbewusste Mechanismen, die uns steuern und lenken aber auch Leid verursachen können. Oft wissen wir einfach nicht, warum es uns psychisch nicht gut geht oder was eigentlich das Leiden verursacht oder besser gesagt, wir wollen es nicht wissen oder nicht mehr. Was wir bemerken, sind Symptome, wie Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen, welche uns auf persönlicher, sozialer oder beruflicher Ebene belasten oder einschränken. Diese Symptome sind laut der psychoanalytischen Theorie nur stellvertretend, für den oder die eigentlichen Konflikte oder belastenden Erlebnisse, welche für unsere Psyche eine Bedrohung darstellten und aufgrund dessen durch unsere Abwehrmechanismen bewältigt werden mussten.

Die Psychoanalyse kann anhand ihrer Techniken, wie z.B. der freien Assoziation und Deutung sowie ihren Behandlungskonzepten unbewusste Phänomene aufspüren und bewusst machen. Die Psychoanalyse geht weiters davon aus, dass wir Menschen mit einer Seele oder Psyche zur Welt kommen, welche in der Kindheit unsere Persönlichkeit und unseren Charakter entwickelt und bis ins Erwachsenenalter prägt. Erlebnisse und Menschen die uns umgeben, beeinflussen diese Prozesse.  Sichtbar wird unser Unbewusstes z.B. in Träumen, in sogenannten Freudschen Versprechen oder anderen Fehlleistungen wie dem Vergessen oder Verlegen, so Sigmund Freud.

Die Psychoanalyse nach Freud hat sich während seines Lebens und nach seinem Ableben bis heute weiterentwickelt und es sind dadurch neue Erkenntnisse und Schulen entstanden wie z.B. die Ich-Psychologie nach Anna Freud und Heinz Hartmann, die Objektbeziehungstheorie nach Melanie Klein, die Selbstpsychologie nach Heinz Kohut, die Strukturale Psychoanalyse nach Jacques Lacan oder auch neuere Ansätze wie die Neuropsychoanalyse nach Mark Solms, welcher versucht die Neurowissenschaften und die Psychoanalyse miteinander zu verbinden.

Ich praktiziere die Psychoanalyse nach neuesten wissenschaftlichen Standards und dementsprechenden regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen.

Psychoanalytische Behandlungsformen

  • Kurzberatung bzw. Klärungsgespräch
  • Krisenintervention / Kurzzeittherapie
  • Psychoanalytisch orientierte Psychoth.
  • Hochfrequente Psychoanalyse
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Selbsterfahrung
  • „Skype“-Beratung

Zielgruppen

  • Erwachsene (ab 18 Jahren)
  • Ältere Menschen

Behandlungssprachen

  • Deutsch
  • Englisch
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